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Gründung eines Netzwerks

Das regionale Netzwerk ist eine Organisationseinheit, die zum Beispiel Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom hochwertig, flächendeckend und wirtschaftlich versorgt.

Der Aufbau von Netzwerken erfolgt in Schritten, die sich inzwischen bewährt haben. Er beginnt mit der Bildung einer Initiatorengruppe und setzt sich über eine Startup-Veranstaltung, Arbeitsgruppen zu Leitlinien und Schnittstellen fort bis zum Abschluss von Verträgen und der Steuerung einer kontinuierlichen Verbesserung.

Schritte beim Aufbau eines Netzwerkes Diabetischer Fuß

  1. Ambulante und stationäre Behandler einer Region etablieren eine Kooperation. Typischerweise sind das Diabetologen. Dabei ist ein ambulant tätiger Chirurg sowie eine Gefäßchirurgische Abteilung mit Kompetenz bei pedalen Bypässen sowie eine interventionelle Angiologie mit der Kompetenz bei pTA infraglenoidal unerlässlich.
  2. Einführung von Verbindlichkeit. Die kooperierenden Einrichtungen vereinbaren regelmäßige Treffen wie Qualitätszirkel und verbindliche Regeln, wie Besuche des Qualitätszirkels, Dokumentation und Hospitation. Leitlinien und Schnittstellenbeschreibungen werden auf die lokale Situation angepasst (zum Beispiel: Integration anderer Fachgruppen wie Dermatologen, sollte das lokal sinnvoll erscheinen). Beginn mit Dokumentation und Benchmarking.
  3. Kontaktaufnahme zu den Krankenkassen vor Ort
  4. Vertragsverhandlungen

Für die Gründung eines erfolgreichen Netzwerkes sollten folgende Zieleigenschaften angestrebt werden:

  • Hochwertige Behandlung (erfahrene Behandler, gute Zusammenarbeit = Integration, Qualitätskontrolle, Transparenz)
  • Flächendeckende Versorgung (um möglichst viele Patienten zu erreichen)
  • Wirtschaftliches Arbeiten (Organisation unter ökonomischen Gesichtspunkten)

 

Schnittstellen bei der integrierten Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms

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